Im Gespräch mit der lebendigen Welt (Paperback)

Eine poetische Neuverzauberung der Welt als Weg aus der Entfremdung.

 

Wie finden wir tiefen Sinn und entfalten unsere schöpferischen Kräfte in einer Zeit vielschichtiger Krisen? Diesen Fragen geht dieses Buch nach und folgt der Spur des Poetischen, hier verstanden als eine Lebenshaltung der Verbundenheit und Gestaltungskraft. Aus der eigenen Erfahrung des Autors und mit Bezug auf Dichtung, Kunst, Philosophie, Mystik, Wissenschaft, Psychologie, Kosmologie, integralem und metamodernem Denken wird poetisch und praktisch ein Weltverständnis eröffnet, das unser Leben inmitten von Wunden und Wundern neu verzaubern kann.

Auch als Hardcover erhältlich.

 

Poesie und Weisheit in Zeiten des Krieges und vielfältiger Bedrohungen? Mike Kauschke zeigt in seinem beeindruckend klugen und lesenswerten Buch, aus welchen Quellen sich unsere Widerstandskraft speist. Dazu gehört die Wirklichkeit der Natur ebenso wie poetische Lebenskunst, die Erfahrung der Meditation oder unsere Verbundenheit mit der überraschenden Vielfalt all dessen, was wir vereinfachend „das Leben“ nennen. Wenn wir uns von der Gemeinschaft des Lebendigen ebenso ansprechen lassen wie von der Weisheit, die darin aufscheint, könnte die so notwendige Transformation unserer Gesellschaften gelingen. Ein inspirierendes, Mut machendes Buch, das aus ebenso vielfältigen wie anregenden Quellen schöpft! „Im Gespräch mit der lebendigen Welt“ ist die Skizze einer neuen Philosophie und Lebensform.

Gert Scobel, Philosoph und TV-Moderator

 

 

Wahrheit und Kraft des Poetischen

 Mike Kauschkes „Im Gespräch mit der lebendigen Welt. Poetische Wege zu einem schöpferischen und sinnerfüllten Sein“ (Phänomen-Verlag, Hamburg 2024, 29,90 €) Jeder Mensch besitzt einen poetischen Zugang zur Welt. Jeder Mensch erlebt und empfindet aus seinem Verbundensein mit ihr etwas von ihrem Wesen: unmittelbar, und ohne dass es hierzu einer wissenschaftlichen oder philosophischen Grundlage bedürfte. Mike Kauschke zeigt in diesem Buch, wie sich das poetische Erleben ausdrücken kann und welche bewusstseins- und lebensverändernde Kraft es entfalten kann. Vertrauen wir also nicht nur den Dichtern, sondern auch unserem eigenen Weltzugang! Das, was in einem Augenblick individuell zu einem Menschen spricht, was zu Empfinden und Erleben und vielleicht zu einem Gedicht wird, kann für uns die Tür zum Umfassen werden, denn „darin [wird] auch das Ganze der Gegenwart spürbar“ (S. 49). Das Ganze kann in einen Augenblick, in eine Situation einfließen, gleichsam darin kondensieren. Das macht dichterische Texte so reich, und auf diese Weise können Autor wie auch Leser die Atmosphäre und den Geschmack des Ganzen kosten. Wenn wir das Wesen der poetischen Augenblicke mit ihrer Offenheit und Schutzlosigkeit begreifen und die Relevanz dieses Erlebens erkennen, dann lässt sich diese Offenheit zu einer Lebenshaltung ausbauen – gleichsam zu einer Religion ohne Dogmen, wie der Autor schreibt. Zunächst will der Mensch „das Universum andächtig belauschen“. So wird die Welt „durchsichtig […] für einen darin wirkenden numinosen, leuchtenden Urgrund, an dem wir teilhaben“ (S. 80). Diese Teilhabe, diese Erfahrung eines ungetrennten Seins hat Folgen, denn wir erfahren dadurch auch unsere Verantwortung, unsere Wirkmächtigkeit, unser Leben als Mitschöpfer des irdischen Werdens. So entsteht ein dialogisches Erleben – mit Menschen, aber auch mit der Natur, mit dem Weltganzen. Die „gemeinsame Gegenwärtigkeit“ rückt ins Bewusstsein – eine Erkenntnis mit gewaltiger Tragweite. „In einer solchen Berührbarkeit widerstehe ich der Verdrängung, der Leugnung, der Abschottung, der Verhärtung, der Gleichgültigkeit, die uns ein sorgloses Leben inmitten von Leiden überhaupt möglich macht.“ (S. 126) „Poetisches Spüren kann so unseren ethischen Kompass freilegen, sensibilisieren. Nicht als von außen aufgenommene Moral, sondern als von innen aufsteigende Ausrichtung auf das Wahre, Schöne und Gute, das der Existenz innewohnt […] In diesem Empfinden fühlen wir mit dem Herzen der Welt. Vielleicht sogar als das Herz der Welt.“ (S. 127) Denn: „Wir sind alle, ob wir es wissen oder nicht, die Ko-Poetinnen und Ko-Poeten des Weltgedichts.“ (S. 191) Was folgt daraus? „Eine poetische Lebenskunst ist eine ökologische Lebenskunst – die sich nicht nur an Messdaten über unseren ökologischen Fussabdruck orientiert, Seite 1 von 2 sondern an der Ausbildung eines inneren Sinnes für unser Eingebundensein in das Lebendige des Kosmos. Wenn dieses Erwachen echt ist, wird es unser Handeln verändern.“ (S. 143) Sich eins zu fühlen mit dem Weltganzen und offen zu sein für die Schöpfung, die sich jeden Augenblick vollzieht, verändert das Erleben des Selbst: Wenn es Einheit gibt, lösen sich die bisherigen Identifikationen, das alte Ich – durch Selbsterkenntnis und durch die innere Begegnung mit dem „Engel des Lebens“. Durch diese Kraft gehalten, ist es möglich, „tiefbewegt von immer Größerem zu sein“ (S.206). Oder, in den Worten Simone Weils: „Die Gnade […] kann nur dort eintreten, wo es eine Leere gibt, die sie aufnehmen kann, und es ist die Gnade selbst, die diese Leere schafft […] Wir können keinen Schritt auf den Himmel zu machen. Gott durchquert das Universum und kommt zu uns. […] Die Welt ist die verschlossene Tür. Sie ist ein Hindernis. Und gleichzeitig ist sie der Weg hindurch.“ (ebd.) Poesie ist ein Zugang zu dieser verschlossenen Tür. Der Autor hat gewagt, sie zu öffnen.  

Angela Papp, LOGON Magazin

 

 

Eine poetische Neuverzauberung der Welt als Weg aus der Entfremdung.

 

Wie finden wir tiefen Sinn und entfalten unsere schöpferischen Kräfte in einer Zeit vielschichtiger Krisen? Diesen Fragen geht dieses Buch nach und folgt der Spur des Poetischen, hier verstanden als eine Lebenshaltung der Verbundenheit und Gestaltungskraft. Aus der eigenen Erfahrung des Autors und mit Bezug auf Dichtung, Kunst, Philosophie, Mystik, Wissenschaft, Psychologie, Kosmologie, integralem und metamodernem Denken wird poetisch und praktisch ein Weltverständnis eröffnet, das unser Leben inmitten von Wunden und Wundern neu verzaubern kann.

Auch als Hardcover erhältlich.

 

Poesie und Weisheit in Zeiten des Krieges und vielfältiger Bedrohungen? Mike Kauschke zeigt in seinem beeindruckend klugen und lesenswerten Buch, aus welchen Quellen sich unsere Widerstandskraft speist. Dazu gehört die Wirklichkeit der Natur ebenso wie poetische Lebenskunst, die Erfahrung der Meditation oder unsere Verbundenheit mit der überraschenden Vielfalt all dessen, was wir vereinfachend „das Leben“ nennen. Wenn wir uns von der Gemeinschaft des Lebendigen ebenso ansprechen lassen wie von der Weisheit, die darin aufscheint, könnte die so notwendige Transformation unserer Gesellschaften gelingen. Ein inspirierendes, Mut machendes Buch, das aus ebenso vielfältigen wie anregenden Quellen schöpft! „Im Gespräch mit der lebendigen Welt“ ist die Skizze einer neuen Philosophie und Lebensform.

Gert Scobel, Philosoph und TV-Moderator

 

 

Wahrheit und Kraft des Poetischen

 Mike Kauschkes „Im Gespräch mit der lebendigen Welt. Poetische Wege zu einem schöpferischen und sinnerfüllten Sein“ (Phänomen-Verlag, Hamburg 2024, 29,90 €) Jeder Mensch besitzt einen poetischen Zugang zur Welt. Jeder Mensch erlebt und empfindet aus seinem Verbundensein mit ihr etwas von ihrem Wesen: unmittelbar, und ohne dass es hierzu einer wissenschaftlichen oder philosophischen Grundlage bedürfte. Mike Kauschke zeigt in diesem Buch, wie sich das poetische Erleben ausdrücken kann und welche bewusstseins- und lebensverändernde Kraft es entfalten kann. Vertrauen wir also nicht nur den Dichtern, sondern auch unserem eigenen Weltzugang! Das, was in einem Augenblick individuell zu einem Menschen spricht, was zu Empfinden und Erleben und vielleicht zu einem Gedicht wird, kann für uns die Tür zum Umfassen werden, denn „darin [wird] auch das Ganze der Gegenwart spürbar“ (S. 49). Das Ganze kann in einen Augenblick, in eine Situation einfließen, gleichsam darin kondensieren. Das macht dichterische Texte so reich, und auf diese Weise können Autor wie auch Leser die Atmosphäre und den Geschmack des Ganzen kosten. Wenn wir das Wesen der poetischen Augenblicke mit ihrer Offenheit und Schutzlosigkeit begreifen und die Relevanz dieses Erlebens erkennen, dann lässt sich diese Offenheit zu einer Lebenshaltung ausbauen – gleichsam zu einer Religion ohne Dogmen, wie der Autor schreibt. Zunächst will der Mensch „das Universum andächtig belauschen“. So wird die Welt „durchsichtig […] für einen darin wirkenden numinosen, leuchtenden Urgrund, an dem wir teilhaben“ (S. 80). Diese Teilhabe, diese Erfahrung eines ungetrennten Seins hat Folgen, denn wir erfahren dadurch auch unsere Verantwortung, unsere Wirkmächtigkeit, unser Leben als Mitschöpfer des irdischen Werdens. So entsteht ein dialogisches Erleben – mit Menschen, aber auch mit der Natur, mit dem Weltganzen. Die „gemeinsame Gegenwärtigkeit“ rückt ins Bewusstsein – eine Erkenntnis mit gewaltiger Tragweite. „In einer solchen Berührbarkeit widerstehe ich der Verdrängung, der Leugnung, der Abschottung, der Verhärtung, der Gleichgültigkeit, die uns ein sorgloses Leben inmitten von Leiden überhaupt möglich macht.“ (S. 126) „Poetisches Spüren kann so unseren ethischen Kompass freilegen, sensibilisieren. Nicht als von außen aufgenommene Moral, sondern als von innen aufsteigende Ausrichtung auf das Wahre, Schöne und Gute, das der Existenz innewohnt […] In diesem Empfinden fühlen wir mit dem Herzen der Welt. Vielleicht sogar als das Herz der Welt.“ (S. 127) Denn: „Wir sind alle, ob wir es wissen oder nicht, die Ko-Poetinnen und Ko-Poeten des Weltgedichts.“ (S. 191) Was folgt daraus? „Eine poetische Lebenskunst ist eine ökologische Lebenskunst – die sich nicht nur an Messdaten über unseren ökologischen Fussabdruck orientiert, Seite 1 von 2 sondern an der Ausbildung eines inneren Sinnes für unser Eingebundensein in das Lebendige des Kosmos. Wenn dieses Erwachen echt ist, wird es unser Handeln verändern.“ (S. 143) Sich eins zu fühlen mit dem Weltganzen und offen zu sein für die Schöpfung, die sich jeden Augenblick vollzieht, verändert das Erleben des Selbst: Wenn es Einheit gibt, lösen sich die bisherigen Identifikationen, das alte Ich – durch Selbsterkenntnis und durch die innere Begegnung mit dem „Engel des Lebens“. Durch diese Kraft gehalten, ist es möglich, „tiefbewegt von immer Größerem zu sein“ (S.206). Oder, in den Worten Simone Weils: „Die Gnade […] kann nur dort eintreten, wo es eine Leere gibt, die sie aufnehmen kann, und es ist die Gnade selbst, die diese Leere schafft […] Wir können keinen Schritt auf den Himmel zu machen. Gott durchquert das Universum und kommt zu uns. […] Die Welt ist die verschlossene Tür. Sie ist ein Hindernis. Und gleichzeitig ist sie der Weg hindurch.“ (ebd.) Poesie ist ein Zugang zu dieser verschlossenen Tür. Der Autor hat gewagt, sie zu öffnen.  

Angela Papp, LOGON Magazin

 

 

Details zum Buch:
  • Format: 14,8 x 21 cm
  • 324 Seiten
  • Paperback
  • ISBN: 978-84-127473-9-3
  • Unser Preis: 19,90€
  • Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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